← Reisetagebuch

Bild Text Ton

Der Sprung über die Elbe...

22. Mar 2026 · Zerbst, Deutschland · 2 Min. Lesezeit

Der Sprung über die Elbe...
Gesprochene Notiz
Hey ihr lieben Leute, heute gibt es mal ein kleines mündliches Update. Ich war jetzt in meiner Geburtsstadt ins Herbst und hatte drei wundervolle Nächte, zwei schöne Tage. Danke Christian, danke Muttertier, war sehr gut. Hat mir gut getan und es mir ermöglicht das weiterzuführen, was ich begonnen habe. Großartig. Und jetzt mit dem Sprung über die Elbe gibt es den Abschied vom Vergangenen und mit dem Besuch am Grab meiner Großeltern dann quasi auch der Abschluss hier in diesem meinem geografischen Heimatgebiet. Und auf geht's ins Elbsandsteingebirge. Ich wünsche euch allen einen wundervollen Start in den heutigen Sonntag. Friedvolle, sonnige und vor allem fröhliche Momente. Haltet inne, habt die Muße euch auf eure Atmung zu konzentrieren und euch selbst schöne Momente zu generieren. Das ist schon cool. Ich freue mich auf das, was kommt. Ihr hoffentlich auch. Bis dann. Tschüss.

Der Sprung über die Elbe...

Schon schöner Trainingsplatz...

Bin ich froh, daß der Fährmann am Wochenende erst um "Zähne" anfängt...dadurch hatte ich ein feines Training mit Blick auf die Elbe! Ein bekannter Fuhrunternehmer aus der Region stand dann plötzlich neben mir und es entspann sich ein überaus interessantes Gespräch über alte Autos, alte Werte und deren Verfall...

Als er meine Geschichte vernommen hatte, kam ein: "Machste genau richtig, Junge! Wünsche Dir alles erdenklich Gute, bleib Gesund und in Deinem Urvertrauen!" Es gab einen festen Händedruck und einen gegenseitigen tiefen Blick in die Augen. Dann drehte er sich um, ging zu seinem BMW-SUV-Boliden (Ja, ein fettes M-Teilchen), startete, winkte und rollte davon...

Die Fähre kam und mit meiner Auffahrt auf dieselbige die Erinnerungen meiner Kindheit, wenn wir diesen Weg zu meinen Großeltern nach Warmsdorf nahmen. Diesmal war es keine kindliche Aufregung, wie in der Vergangenheit, sondern ein wenig Wehmut, da diese Überfahrt mit dem Wissen erfolgte, diese ein letztes Mal zu vollziehen.

Als ich dann, vor dem alten Schafstall parkend, zwischen Unter- und Oberland in Warmsdorf stand, habe ich mir die Zeit genommen, meinen Erinnerungen an Kindheit und Jugend Raum zu geben, während ich mir ein Tütchen drehte. Dann, nach einem tiefen Atemzug, begab ich mich zum Friedhof, auf dem meine beiden Großeltern väterlicherseits begraben sind. Eine weitere Spielkarte verließ mich, ebenso wie bei der Beerdigung meines Vaters 6 Monate zuvor, und es gab ein Abschiedsfoto. Das ich mich im Grabstein spiegelte, ebenso wie mein Hintergrund, stellte ich erst viel später fest.

Da keine wirkliche Verbindung zum väterlichen Teil der Familie mehr besteht und ich auch in Gedanken und Emotionen mit mir sein wollte, verzichtete ich auf einen spontanen Besuch der verbliebenen Verwandten vor Ort.

Meine Reise ging weiter!

Ziel: Radebeul

Teilen: E-Mail · Folgen: Instagram Telegram